Webseite zum Themenkreis Barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen. Die Normen DIN 18040 Teil 1-3, weitere relevante Gesetze

DIN 18040 - Norm Barrierefreies Bauen

DIN 18040 - Norm Barrierefreies Bauen

Barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen mit der DIN 18040

Die DIN 18040 - Deutschland nähert sich dem Inklusionsgedanken

Die UN-Behindertenrechtskonvention

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2008 ihre Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention 2008) verabschiedet.

Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um den vollen und gleichberechtigten Genuss folgender (und weiterer) Menschenrechte und Grundfreiheiten für Menschen mit Behinderungen zu fördern und zu sichern:

  1. Teilnahme am kulturellen, politischen und öffentlichen Leben
  2. Arbeit und Beschäftigung
  3. Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge
  4. Barrierefreiheit, persönliche Mobilität und unabhängige Lebensführung
  5. Achtung der Privatsphäre

Das Grundgesetz

"Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." heißt es im Artikel 3 GG für die Bundesrepublik Deutschland.

Menschen mit Behinderungen ist der gleichberechtigte Zugang zur physischen Umwelt, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation zu garantieren. Dazu gehören auch Informations- und Kommunikationstechnologien und -systeme und weitere Einrichtungen und Dienste, die der Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten offenstehen oder für sie bereitgestellt werden.

Die Maßnahmen, welche die Identifizierung und Beseitigung von Zugangshindernissen und -barrieren gewährleisten, gelten unter anderem für

  1. Gebäude, Straßen, Transportmittel sowie andere Einrichtungen in Gebäuden und im Freien, einschließlich Schulen, Wohnhäuser, medizinische Einrichtungen und Arbeitsstätten;
  2. Informations-, Kommunikations- und andere Dienste, einschließlich elektronischer Dienste und Notdienste.

aktuelle Meldungenarchivierte Meldungen

Mit allen Sinnen

Exemplarische rechnerische Leuchtdichtekontraste bei Farben über Hellbezugswerte

Zur aktiven Teilhabe am täglichen Leben sind bauliche, gestalterische oder technische Maßnahmen so vorzusehen, dass die verbleibenden Sinne so gut wie möglich unterstützt werden.

Das Fachbuch "barrierefrei bauen für die zukunft" vermittelt die wesentlichen Gesichtspunkte der barrierefreien Planung, u. a. auch Grundlagenwissen zum Zwei-Sinne-Prinzip und zur visuellen Gestaltung mit dem schwierigen Thema Leuchtdichte-Kontraste.

Seminar: Gestaltung visueller und taktiler Informationen in Gebäuden

Kontaste nach Prioritätsstufen

Angesichts der wachsenden Zahl älterer und hoch betagter Nutzer schaffen gezielt eingesetztes Licht, Farbe und Material Mehrwerte in Bezug auf nachlassende Sehleistungen im Alter.

Das Seminar vermittelt für Ihre Planung Fachwissen zur visuellen und taktilen Gestaltung, u. a. Zwei Sinne Prinzip, Leuchtdichtekontraste-Messung versus Berechnung, wahrnehmungsorientierte Lichtplanung, taktile Beschriftungen und Tastpläne, Gestaltung taktiler Informationen in Gebäuden.

Bei Interesse lassen Sie sich bitte vormerken.

Jetzt planen! Weihnachten steht vor der Tür.

Comic Weihmachtsmann möchte Geschenke durch den zu kleinen schornstein abwerfen

Offen und humorvoll widmet sich Phil Hubbe erneut dem Thema Behinderung im neuen Wandkalender "Handicaps 2021". Mit Selbstironie und tiefgründigem Humor zieht er alltägliche Situationen von behinderten Menschen ins Absurde.

Themenseiten neu auf din18040.de

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Brandschutz

Evakuierung im Brandfall. Brandschutzkonzepte, Rettungswege und Selbstrettung für öffentliche Gebäude einschließlich Krankenhäuser, Heime und Pflegeeinrichtungen
Barrierefreier Brandschutz nach DIN 18040-1
Icon Zwei-Sinne-Prinzip

Zwei-Sinne-Prinzip

Die barrierefreie Nutzung des öffentlichen Verkehrs- und Freiraumes nach DIN 18040-3 sowie von Räumen innerhalb von Wohnungen und Gebäuden (18040-1 und 2) erfordert eine Informationsübermittlung, die mindestens zwei der drei Sinne Sehen, Hören und Tasten anspricht.
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Leitsysteme

Barrierefreie Gestaltung von Leitsystemen, Bodenindikatoren, akustischen Elementen und Wegmarkierungen im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum nach DIN 18040-3 unter Berücksichtigung der besonderen Forderungen der DIN 32984 - Bodenindikatoren im öffentlichen Raum.
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Kommunikation, Ausstattung

Bedienelemente und Kommunikationsanlagen zur Nutzung von Wohn- und öffentlichen Gebäuden sowie des öffentlichen Raums müssen barrierefrei erkennbar, zugänglich und nutzbar sein. Kanten von Ausstattungselementen und Bauteilen müssen abgerundet sein oder Kantenschutz haben.
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Naturräume, Grünanlagen, Spielplätze

Öffentlich zugängliche Grün- und Freizeitanlagen, Spielplätze, Naturräume, Badestellen und Angelplätze müssen barrierefrei gestaltet werden. Dies betrifft Kriterien wie Zugänglichkeit, Begehbarkeit, Berollbarkeit und Orientierung.